Conan Exiles

Das Abenteuer beginnt

 

Willkommen im Land der Verbannten

Es ist unglaublich heiß in der Sonne. Du hast Hunger und Durst, bist dem Tode nah. So und nicht anders fängt Conan Exiles an. Doch bevor du deine Reise ins Land der Verbannten beginnen kannst, musst du dir erst einmal deinen Charakter erstellen. Das fällt sehr vielfältig aus.

Neben dem üblichen Gesichts-Schnick-Schnack, Harre, Make-Up, Muckis und so, kannst du, und das ist für jeden über 18 interessanter, nämlich auch bestimmen wie gut dein Verbannter bestückt ist. Möpse oder Dödel kleiner oder größer machen ist nicht üblich in solchen Spielen. Daher freut es einen umso mehr, diese Art von Freiheit in einem Videospiel zu haben. Du kannst nämlich in den Einstellungen bestimmen, ob die Nacktheit auf dem Server ausgeschaltet, teilweise oder voll zu sehen ist. Nicht nur die Nacktheit zeugt von einem erwachsenen Spiel, sondern auch die Brutalität in Form von Zerstückelungen deiner Feinde. Deswegen an dieser Stelle der Hinweis, dass Conan Exiles bitte nur von Volljährigen gespielt werden sollte. Du wählst dir noch schnell eine der vielen Gottheiten aus (dazu später mehr) und schon kann es losgehen.

 

Nackt, Hungrig, Durstig

Machen wir uns nichts vor. Die verbannten Lande sind brutal. Du startest in Conan Exiles mit nichts am Leib. Du bist nackt und der heiße Wüstensand peitscht dir über den Körper. Hunger und Durst sind dein ständiger Begleiter. Doch das muss und sollte nicht so bleiben. Deine erste Aufgabe wird es sein zu überleben. Und das wird auch so bleiben. Alles in der Welt von Conan Exiles will dich tot sehen. Die eigentliche Aufgabe ist vielleicht nicht ganz klar, denn du bist nicht ganz nackt. Der Armreif an deinem Handgelenk bindet dich nämlich an die Verbannten Lande und so ist es deine Aufgabe einen Weg zu finden, den Reif zu entfernen und die Verbannten Lande zu verlassen.

Am Rande der Welt ist eine Wand aus grüner Energie. Beim Durchschreiten dieser Wand, mit dem Reif um den Arm, segnest du das Zeitliche und spawnst neu. Übrigens nenne ich das hervorragendes Pathfinding und Begrenzen der Spielwelt ohne, dass es offensichtlich eine Begrenzung ist. Diese Begrenzung wird durch den an die Lande bindenden Armreif nämlich glaubwürdig und erzeugt so Immersion. Es gehört ganz klar zur Welt und dem Spielprinzip. Einfach genial geregelt! Genauso genial wie das…

 

…Reisetagebuch

Das Reisejournal ist für jeden überlebenden Verbannten ein gutes Werkzeug um voran zu kommen und was noch wichtiger ist, erste Anhaltspunkte zu bekommen, was, wann, wie, wo gemacht werden kann und sollte. Das Tagebuch ist in mehrere Kapitel unterteilt und jedes der Kapitel beinhaltet Meilensteine, die dir die Mechaniken und Funktionen des Spiels näherbringen und einen groben Überblick geben, welcher nächste Schritt deiner Reise in Angriff genommen werden sollte.

 

Die ersten Schritte sind gemacht

 

Viele wissen anfangs nicht, dass es sogar eine Art Story gibt, geschweige denn was zu tun ist, um das Land zu verlassen. Das Tagebuch gibt hier Anhaltspunkte und Aufgaben vor, um dieses Ziel zu erreichen. Zum Beispiel ist es deine erste Aufgabe Materialien zu sammeln, um deine erste Ausrüstung herzustellen. Für den Anfang tut es eine leichte Stoffrüstung aus Fasern, eine Spitzhacke und Axt aus Stein, sowie deine erste Waffe in Form eines Schwerts, Bogens oder was auch immer du bevorzugst. Sind die erforderlichen Schritte absolviert, gibt es einen entsprechenden Eintrag ins Reisetagebuch und bei erfüllen aller Aufgaben eines Kapitels, schaltet sich das nächste Kapitel mit neuen Aufgaben frei. Dabei stößt du immer Mal wieder auf Aufgaben, die du vielleicht nicht sofort erledigen kannst. Zum Beispiel weil du etwas herstellen musst, dessen Rezept du noch nicht gelernt hast.

 

 

Attribute und Talente

Bei so ziemlich allem was du machst sammelst du Erfahrungspunkte. Sogar wenn du einfach nur in der Gegend rumstehst und chillst. Hast du genug gesammelt steigst du eine Stufe auf. Das Maximallevel liegt bei Level 60. Pro Level erhältst du Attributspunkte, die du auf deine Stats verteilen kannst. Deine Attribute Stärke, Beweglichkeit, Vitalität, Präzision, Stehvermögen, Belastung und Überleben erhöhen nicht nur deine Lebenspunkte oder Kampfkraft, sondern schalten auch Boni frei wenn sie einen bestimmten Wert erreicht haben. Es gibt bei jedem Stat fünf Boni, die aber auch auf höheren Stufen mehr Attributpunkte benötigen. Zum Beispiel kannst du auf einer bestimmten Stufe eine stetige Lebensregeneration freischalten. Super nützlich!

 

Die Überlebenschancen steigen

 

Du bekommst zusätzlich mit jedem Level Wissenspunkte, die in verschiedene Bereiche investiert werden können. Zum Beispiel lassen sich hier neue Werkzeuge, Waffen und Rüstungen freischalten oder sogar ganze Gebäude und Crafting Stationen. Bei den zu verteilenden Punkten musst du aber mit Bedacht vorgehen, denn es lässt sich erst einmal nicht alles freischalten.

 

Wissen ist Macht

 

Craften und Bauen oder wie du die Zeit aus den Augen verlierst

Ein wichtiger Bestandteil in Conan Exiles ist das Craften neuer Ausrüstung, sowie das Bauen einer Basis. Denn wer will schon nackt und ohne Dach über den Kopf das Land der Verbannten überleben?!

Hierzu stehen dir verschiedene Werkbänke zur Auswahl. Mit der Gerberei kannst du Tierhäute verarbeiten und mit dem daraus gewonnenen Leder und anderen Materialien kannst du dann auf der Rüstungswerkbank leichte, mittlere oder schwere Rüstungen herstellen. Oder du schmilzt Erze im Schmelzofen zu Barren und stellst daraus Waffen und Werkzeuge auf der Schmiedewerkbank her.

 

Craftingstationen

 

Bei den Nahkampfwaffen hast du die Qual der Wahl.  Mit einem Einhandschwert in der rechten Hand und in der linken ein Schild, kannst du kraftvoll zuschlagen und Gegenangriffe abwehren. Mit Dolchen kannst du schnell mehrere Treffer landen und Gegner zum Bluten bringen. Hämmer hingegen sind zwar langsam, aber es lässt sich die Verteidigung des Gegners spielend durchbrechen und sie können den Feind niederschlagen oder sogar verkrüppeln. Bögen sind selbsterklärend – piu, piu. Du schießt Pfeile ab und diese treffen das Ziel hoffentlich in den Kopf.

Rüstungen, wie schon erwähnt, sind in leichter, mittlerer und schwerer Panzerung zu haben. Sie geben auch Resistenzen auf Hitze oder Kälte. Natürlich schützt eine leichte Panzerung weniger als eine Schwere – dürfte aber klar sein.

 

Geile Rüstung

 

Das ist längst nicht alles. Dir steht nämlich noch viel mehr zur Auswahl.

 

Sieht gut aus

 

Die benötigten Materialien variieren hierbei stark und so auch die erforderliche Anzahl. Auch musst du Materialien an einer Station erst weiterverarbeiten, damit du an einer wiederrum anderen Werkbank das Objekt der Begierde fertig craften kannst.  Möchtest du größere Projekte in Angriff nehmen, wie zum Beispiel das Bauen einer Basis oder das Craften eines Stalls, des Rads der Schmerzen oder der Zuchtstation brauchst du sehr viel mehr Materialien. Und diese zu farmen kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

 

 

Beim Bauen deiner Basis stehen dir viele verschiedene Strukturen zur Verfügung. Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Du kannst dich also nach Lust und Laune austoben. Ob Holz, Stein oder Stahl, bauen musst du die Basis, allemal.

 

 

Wenn du eine fette Festung dein Eigen nennst und du dich gut für das Bevorstehende gerüstet hast, wird es ja nun Zeit, die Lande der Verbannten zu erkunden.

 

 

Über Sieben Dünen musst du gehen – Erkunden der Biome auf eigene Gefahr

Eines der Biome in Conan Exiles hast du ja schon kennengelernt: Die Wüste ist weitläufig und heiß. Hier musst du dich hauptsächlich vor Skorpionen oder Hyänen verteidigen. Aber auch andere Stämme haben hier ihr Lager aufgeschlagen und greifen bei Sichtkontakt sofort an.

 

Ein etwas größerer Skorpion

 

Vom Startpunkt aus weiter nördlich findest du Flüsse. Das durstlöschende Nass ist nicht nur überlebenswichtig, sondern auch Heimat vieler Alligatoren. Schwimmen gehen wird hier schon mal zum Überlebenskampf.

 

Nicht jedes Gewässer ist sicher

 

Noch weiter im Nordosten liegt die Savanne. Elefanten, Tiger, Löwen und Nashörner tummeln sich in der Sonne, liegen faul rum oder zertrampeln dich, reißen dich in Stücke und fressen dich auf. Nett!

 

Es hat sich ausgetrampelt

 

Im Osten liegt der Dschungel mit seinen riesigen Tempelanlagen längst vergessener, untergegangener Zivilisationen. Schuhschnäbel, große Affen und Jaguare fühlen sich hier sehr wohl. Aber auch riesige Spinnen aller Art wollen hier nicht nur in Frieden leben, sondern dich vergiften und töten.

 

Das Dschungelbuch lässt grüßen

 

Weit im Norden liegen die Tundra und das Hochland. Eisige Kälte regiert das karge Land und bist du klamottentechnisch nicht für die Kälte gewappnet, brauchen dich auch nicht Mammuts zerquetschen oder Säbelzahntiger reißen, die Kälte sorgt nämlich schon vorher für ein baldiges Ableben durch den Kältetod.

 

Definitiv nicht ausgestorben

 

Überlebst du dies aber, sorgen Frostriesen mit ihren riesigen Keulen dafür, dass du es dir hättest zweimal überlegen sollen herzukommen.

 

Ymirs Thron ist cool

 

Die nordischen Stämme sind hier außerdem anzutreffen – feindlich gesinnt natürlich.

 

Nordisch by Nature

 

Weiter Richtung Norden gibt es dann nur noch die feuerspuckenden Vulkane. Glühend heiße Lava, steile Klippen und Bauwerke aus Obsidian. Heiß ist es hier. Die falsche Kleidung ist auch hier ein Todesurteil.

 

Du bist so heiß wie ein Vulkan

 

Das letzte Biom ist nicht wirklich eines im eigentlichen Sinne, doch nicht minder interessant. Es handelt sich dabei um die „Namenlose Stadt“. Doch dazu komme ich gleich.

 

Hier will dich alles tot sehen – Sandsturm, Purge

Was wäre die brutale Welt von Conan Exiles ohne Events die dir den Aufenthalt im Land der Verbannten noch unangenehmer gestalten würden? Richtig, langweilig! Hier haben die Entwickler Abhilfe geschaffen. Nämlich in Form von Sandstürmen die random in der Wüste über deine Haut peitschen und dir das Atmen erschweren. Oder der Purge, die Reinigung, in der Wellen von feindlichen Stämmen dein Heim plündern und zerstören wollen.

 

 

Beides macht die Spielwelt authentischer und glaubwürdiger, trägt also unglaublich zur Immersion bei, geht dir beides aber auf die Nerven, wie mir, kannst du beides auch in den Einstellungen deaktivieren.

 

Zu zweit ist es doch am schönsten – Thralls und Begleiter

Damit du die verbannten Lande nicht allein durchstreifen und überleben musst, haben die Macher von Conan Exiles auch hier ein ausgezeichnetes System eingebaut. Die Rede ist von Thralls und Begleitern. Doch worum handelt es sich hier genau?

Bei Thralls handelt es sich um andere NPCs die du für dich gewinnen kannst. Wobei „gewinnen“ hier ziemlich nett ausgedrückt ist. Die Wahrheit ist, dass du ihnen eine Keule über den Schädel ziehst bis sie bewusstlos am Boden liegen, sie dann an eine Leine fesselst, sie in deine Basis schleifst, sie nun ans Rad der Schmerzen bindest, ihnen ekligen Haferschleim zu essen gibst und somit ihren Willen brichst. Glückwunsch, du hast nun einen Sklaven, der alles für dich tun würde. Also alles wie im richtigen Leben auch.

 

 

Es gibt verschiedene Sklaventypen, wie es auch verschiedene Stämme im Spiel gibt. Und die Suche nach dem perfekten Sklaven ist lang. Die Stufen oder auch Wertigkeiten eines Thralls liegen zwischen eins und drei. Der Name des NPCs sagt eigentlich schon alles. Ein Darfari I ist nicht so begabt wie ein Darfari III. NPCs mit eigenem Namen bilden hier die Ausnahme. Sie gehören der Stufe vier an und sind schon ziemlich speziell, aber eben auch genau so selten anzutreffen. Sie gehören auch verschiedenen Berufen an. Zum Beispiel gibt es Schmiede, oder Gerber, aber auch Kämpfer und Priester. Ganz egal ob du deine Basis verteidigen willst oder dich nicht allein vor die Tür traust, die Thralls sind für dich da. Du kannst sie auch an die Werkbank stellen, um Gegenstände herstellen oder komplett neue Items craften zu lassen.

 

 

Zu guter Letzt kommen wir zu den Begleitern. Hierbei handelt es sich um Tiere und andere wilde Geschöpfe der verbannten Lande. Um einen Begleiter zu bekommen musst du ein Jungtier stehlen. Ja, richtig gehört. Einfach in der Gegend rumrennen und das nächst beste Löwenjungtier in die Tasche packen, vorher vor den wütenden Eltern weglaufen oder sie umbringen, das Jungtier ins Tiergehege stecken und mit seiner Lieblingsspeise füttern. Nach einiger Zeit sind sie dann erwachsen und für jede Schandtat bereit. Die Auswahl ist riesig. Neben Bären, Elefanten, Löwen, Tigern, Pferden, Wölfen und Hyänen, etc., gibt es aber noch ein paar sehr spezielle Begleiter in Conan zu entdecken. An dieser Stelle möchte ich aber nicht zu viel verraten.

 

Ein paar Begleiter

 

Bosse und Mini-Bosse (Ich bekomm diese vermaledeite Truhe nicht auf)

Auf deiner Reise wirst du sicherlich das ein oder andere Mal über verschlossene Truhen gestolpert sein. Hast dich bestimmt auch gefragt, wie du sie verdammt noch mal öffnen kannst. Nun, natürlich mit einem Schlüssel. Sollte klar sein, weniger klar ist jedoch wo du diesen Schlüssel findest. Vielleicht ist es aber auch genau umgekehrt. Du hast einen Schlüssel und weißt nicht wo er passt, geschweige denn wo du ihn benutzen kannst. An dieser Stelle kläre ich Mal auf.

 

 

In Conan Exiles gibt es Mini Bosse und Bosse. Sehr starke und gefährliche Kreaturen, erkennbar an mehreren Totenschädeln unter der Lebensleiste. Hast du eines erfolgreich bezwungen, kannst du es mit deiner Spitzhacke oder Axt zerlegen und erhält so einen Schlüssel. Nun musst du nur noch das Gebiet nach der verschlossenen Truhe absuchen und darfst dich dann über einen legendären Gegenstand freuen. Dieser ist in jeder Truhe anders, aber immer gleich. Du kannst die Bosse für Schlüssel farmen, aber die in der Nähe befindliche Truhe wird immer den gleichen Gegenstand beinhalten.

 

 

Apropos Bosse…

 

Höhlen und Dungeons

Die gibt es nämlich nicht nur in der offenen Welt, sondern auch in Höhlen und Dungeons. Von den kleineren Höhlen gibt es wirklich viele in Conan zu finden, sie sind schnell zu meistern und beinhalten einige Gegner und Loot. Meistens gut, um Materialien und Erfahrungspunkte zu farmen. Bei den Dungeons wiederrum handelt es sich um groß angelegte Verliese, Höhlensysteme und Festungen, mit sehr vielen Monstern, massig Loot aber auch starken Bossen. Letztere sind auch wichtig, um den besten Stuff in Form von Waffen und Rüstungen im Spiel zu bekommen. Willst du epischen und einzigartigen Loot, dann ist das deine beste Anlaufstelle.

 

Einer der beeindruckenden Dungeons in Conan Exiles

 

Die insgesamt 10 Dungeons haben es aber in sich und sollten deshalb auch nicht alleine angegangen werden. Mit entsprechend hohem Level und Ausrüstung ist aber wahrscheinlich auch das möglich. Wenn du Conan Exiles erfolgreich beenden möchtest, aber in keinen Dungeon gehen willst, muss ich dich enttäuschen. Um das Land der Verbannten zu verlassen ist es nämlich absolut nötig den ein oder anderen zu betreten und erfolgreich abzuschließen.  

 

 

Die Fragmente der Namenlosen Stadt – Bin ich schon im Endgame?

Kommen wir, wie vorher erwähnt, zur Namenlosen Stadt. Die Namenlose Stadt erstreckt sie westlich inmitten der Wüste und ist Schauplatz der Verwüstung. Hier rennen massig untote Skelettkrieger rum. Außerdem nimmt die Verderbnis in dir zu. Im Klartext heißt das, dass deine Lebensleiste immer kleiner und kleiner wird. Heilen kannst du dich nur indem du dich bei Tänzern aufhältst oder das Herz eines Helden verspeist. Hier lauern einige Bossmonster, unter anderem die gefürchtete rote Mutter.

 

 

Ein großer Drache, der/die es einfach in sich hat. Doch warum solltest du die Stadt überhaupt betreten, wenn es doch so gefährlich ist?

Farmen ist die Antwort. Wenn du das Maximallevel 60 erreicht hast, wirst du feststellen, dass du gar nicht genügend Wissenspunkte zur Verfügung haben kannst, um alles freizuschalten. Hier kommt die Namenlose Stadt ins Spiel. In ihr sind Truhen versteckt in denen die sogenannten Fragmente der Macht enthalten sind. Nicht nur die Truhen geben dir Fragmente, auch durch das Besiegen von Bossen kannst du sie, neben epischem Loot, erbeuten. Die Fragmente der Macht können dann aus dem Inventar heraus benutzt werden, damit du 10 zusätzliche Wissenspunkte bekommen kannst. Crafte fünf Fragmente zu einer Tafel der Macht und erhalte sogar anstatt 10 pro Tafel ganze 60 Wissenspunkte. So lassen sich nun auch die letzten Talente erlernen.

 

Fragmente farmen

 

Hier und da treiben sich auch Plünderer und Schatzsucher in den Ruinen der Stadt rum. Von ihnen erhältst du auch das Herz eines Helden, zum Heilen der Verderbnis und Legendäre Rüstungskits und Waffenreparatur-Sets. Denn nur mit diesen lässt sich die Haltbarkeit deiner mächtigen, legendären Items wiederherstellen.

Du siehst, es ist äußerst wichtig und äußerst lukrativ die Namenlose Stadt zu betreten. Doch eine Kleinigkeit gibt es da noch zu erwähnen: den Archivar. Wer er ist oder besser gesagt was er ist, ist für mich unklar, doch was am wichtigsten ist, er ist dir nicht feindlich gesinnt. Im Gegenteil. Er ist sogar sehr gesprächig und verrät dir wie du den Kartenraum bauen kannst.

 

Es gibt ne Schnellreise?

Denn die Verbannten Lande zu durchstreifen und dabei gänzlich auf eine Schnellreise verzichten zu müssen trägt zwar zur Immersion bei, aber sind wir mal ehrlich – es ist einfach nur nervig. Klar, die Welt von Conan ist schön, aber eben auch schön groß.

 

Schnellreise unlocked

 

Mit der Anleitung für den Kartenraum sieht die Sache jedoch ganz anders aus. Hast du ihn gebaut und platziert, kannst du dich von nun an an verschiedene Punkte der Welt teleportieren. Aber nicht an irgendwelche Punkte – nein. Es gibt 10 Obelisken in der Welt von Conan zu finden. Hast du sie gefunden und aktiviert, kannst du super schnell, mithilfe des Kartenraumes, dorthin reisen. Es sei jedoch gesagt, dass es sich hierbei lediglich um ein One-Way-Ticket handelt. Hast du dich also zu einem Obelisken teleportiert, musst du den Weg zurück leider zu Fuß bestreiten.

 

God Avatars – Deine Feinde werden zittern

In Conan hast du neben Belagerungswaffen, Thralls und Begleitern noch eine andere Form der Verteidigung gegen NPCs und andere Spieler. Die Rede ist von den mächtigen Avataren. Dabei handelt es sich um riesige Gottheiten, die alles in ihrem Weg zerschmettern. Sie bringen Tod und Verderben. Es gibt acht verschiedene Avatare, sie alle sind sehr mächtig, aber gerade deswegen auch relativ aufwendig und schwer zu beschwören.

Ob du mit Set, der enorm großen Schlange, Ymir, dem Frostriesen oder mit Zath, der Dämonenspinne deine Feinde besiegst, ist ganz dir überlassen. Für die Beschwörung musst du den Altar der Gottheit auf die höchste Stufe upgraden und brauchst zudem noch einen Erzpriester der der richtigen Religion angehören muss. Ein Derketo Erzpriester kann demnach nicht den Mitra Gott beschwören. Sind alle Vorkehrungen getroffen, lässt sich das Item zum Beschwören der Gottheit craften. Den Schrein kannst du danach aber abschreiben, denn der wird nach dem Herstellen des Items zerstört.

Hier einmal die Avatare in der Übersicht:

Mitra

 

 

Set

 

 

Yog

 

 

Crom – Von ihm gibt es leider keinen Avatar im Spiel.

Ymir

 

 

Derketo

 

 

Jhebbal Sag

 

 

Zath 

 

 

Cheaten for Life – Zu schwach und keine Zeit (Einstellungen und Admin-Menü)

Bei dem ganzen Craften, Kämpfen und Bauen fällt dir auf, dass das Sammeln von Materialien zu wenig Ressourcen gibt, das Herstellen an Werkbänken zu lang dauert und du ganz einfach zu wenig Erfahrungspunkte bekommst? Außerdem halten die Gegner zu viel aus, machen extrem viel Schaden, oder Bosse die du Farmen willst spawnen zu langsam wieder neu?

Dann habe ich gute Neuigkeiten für dich. In den Einstellungen von Conan Exiles lässt sich nämlich nahezu alles regeln. Es gibt verschiedene allgemeine und serverbasierte Einstellungsmöglichkeiten die es dir erlauben Conan ganz nach deinen Wünschen anzupassen. Spiel Conan Exiles so wie du es willst. Hier kannst du alles ändern. Ändere zum Beispiel die Herstellungszeit, den ausgeteilten Schaden, wie schnell du Hunger und Durst bekommst oder ganz einfach die Erntemenge von Rohstoffen.

 

 

Eine weitere wichtige Sache gibt es neben den Einstellungen. Nämlich die Adminbefehle. Du kannst dir Adminrechte geben und dann in einem speziellen Menü unter anderem Wetter und Tageszeit anpassen, den Unverwundbarkeitsmodus aktivieren, oder jedes im Spiel erhältliche Item ins Inventar schummeln.

 

 

Tu was immer dir gefällt!   

 

Das Ende einer langen Reise

Wie Anfangs erwähnt beginnst du mit nichts am Leib. Mit der Zeit wirst du jedoch Reichtümer anhäufen, eine fette Basis dein Eigen nennen, mächtige Waffen und Rüstungen in deinen Besitz gebracht und überlebt haben. Das Ziel ist es immer noch die Lande der Verbannten zu verlassen. Dafür musst du den Armreif der dich hier bindet lediglich entfernen können. Auf dem Weg ihn ablegen zu können wirst du etliche Monster besiegen müssen, Dungeons erkunden und deine Feinde besiegen, um alle Teile in deinen Händen zu halten. Teile, die erforderlich sind, um die Welt von Conan zu meistern und schließlich zu verlassen. Welche das sind, wo du sie findest und wie sie zu benutzen sind musst du schon selbst in dem epischen Abenteuer von Conan Exiles in Erfahrungen bringen.

 

Bereit das Land der Verbannten zu verlassen

 

Wenn du auf Blut, Schweiß, Gewalt und nackte Haut stehst, bin ich mir sicher, dass du in der Welt von Conan Exiles eine Menge Spaß haben wirst.

 

 

Für alle weiteren Informationen rund um Conan Exiles, sei an dieser Stelle die Conan Exiles Wiki zu erwähnen.

https://conanexiles.fandom.com/wiki/Conan_Exiles_Wiki

 

Möge Chrom dir wohlgesinnt sein!

 

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